Sehr geehrte Damen und Herren!
Dass Unternehmen wie Oracle
und IBM
semantische Technologien für sich endeckt haben, ist
seit längerem bekannt. Nun demonstrieren zwei weitere
Schwergewichte in der Telekom- und IT-Branche, wohin die Reise
geht.
Während die Deutsche Telekom über tiefe Restrukturierungen
seiner Geschäftsbereiche in Richtung Web 2.0 nachdenkt
(siehe Fachpresse), geht SAP noch einen Schritt weiter. Mit
einem deutlichen
Commitment zum Thema Web 3.0 sollen zuküftig in einem
eigenen Research Lab in Palo Alto unter anderem die Möglichkeiten
des Semantic Web für Business-Anwendungen untersucht
werden.
Der Fokus liegt tendenziell im Bereich Service Orientierter
Architekturen. Dazu Vishal Sikka, CTO von SAP: "Thousands
of services have emerged from our code base, and we have a
good handle on what they mean. It gives us an opportunity
to solve the problem of linking up interactions more automatically
via semantics."
Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Schritt im Entstehungsprozess
eines Semantic Web Marktes, der bisher vornehmlich von Start-Ups
bespielt wurde. Mit dem Eintritt von Branchenriesen wie der
Deutschen Telekom und SAP ist jedoch die Basis dafür
gelegt, dass innovative Anwendungen bessere Chancen auf Kommerzialisierung
haben.
Mit besten Grüßen,
Ihre Semantic Web School
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