Mehr als Namen - Wie das Semantic Web mehr Informationen über Personen liefern kann
06.09.2008
Gleich drei Konferenzen fanden diese Woche in Graz statt. Bei der Konferenz "triple-i" ging es um Wissensmanagement, Semantik Web und Web 2.0 - Themengebiete, die sich mit dem Informationsaustausch und dem Sammeln von Informationen beschäftigen.
Vor genau zehn Jahren, im September 1998, beschrieb Tim Berners Lee seinen Plan für das "Semantic Web". Die Vision: Maschinen sollten gespeicherte Informationen verstehen können, um die oft langwierige Suche nach der richtigen Information übernehmen zu können. Einige Erfolge, so der Computerwissenschafter Henry Lieberman vom MIT, könne man dem den Forschern heute sehr wohl zugestehen: Call Center zum Beispiel funktionierten dank Spracherkennung recht gut, aber nach wie vor seien Computer nicht in der Lage, die für den Menschen verständliche Informationen zu verarbeiten. Was den Maschinen fehle, so Henry Lieberman, sei etwas, das allgemein "gesunder Menschenverstand" genannt wird. [Auszug]
Autorin: Mariann Unterluggauer
source: Deutschlandfunk







